Gasfeder – Gasfedershop.de

Wie funktioniert eine Gasfeder?

Das Gehäuse einer Gasdruckfeder (der dicke Teil der Gasfeder) ist mit Stickstoffgas gefüllt. Dieses Stickstoffgas wird unter hohem Druck hineingepresst. Je höher dieser Druck ist, umso größer ist die Kraft, mit der die Kolbenstange (der dünne Teil der Gasfeder) aus dem Gehäuse gleitet. Um sicherzustellen, dass kein Stickstoffgas bei den Bewegungen der Kolbenstange entweicht, schiebt sich die Kolbenstange am Ende des Gehäuses durch eine Dichtung, welche die Kolbenstange dicht umschließt. Außer Stickstoffgas befindet sich auch ein wenig Öl im Gehäuse. Das Öl sorgt für zusätzliche Dämpfung, bevor die Kolbenstange ihre Endlagen erreicht. Jedoch hat dieses Öl noch einen weiteren Zweck. Es sorgt dafür, dass die Dichtung weich und geschmeidig bleibt, damit eine bessere Abdichtung um die Kolbenstange gewährleistet ist und die Kolbenstange mit einer geringeren Reibung (geschmiert) hinein- und herausgleiten kann. Die Position der Gasfeder ist beispielsweise bei einer geöffneten Klappe anders als bei einer geschlossenen Klappe.

Durch Einschieben der Kolbenstange verringert sich das Volumen im Zylinder und das Gas wird komprimiert. Somit ergibt sich ein Kraftanstieg (Progression) von max 20-40% der Gasfeder.

Gasfeder Funktionsprinzip

Gaszugfedern arbeiten nach dem umgekehrten Funktionsprinzip wie die Gasdruckfeder. Das heisst durch den Gasdruck im Zylinder wird die Kolbenstange nach innen gezogen.

Gaszugfeder Funktionsprinzip

Sortiment Gasfedern bei Gasfedershop.de

TypHubKraft – NewtonDruckrohrMaterialProgressionMaterialProgression
4-1230-15030-180NM3.5Stahl25%
6-1540-25040-400NM5Stahl22%Edelstahl 304 V2A & Edelstahl 316 V4A25%
8-1950-30050-700NM8Stahl30%Edelstahl 304 V2A & Edelstahl 316 V4A30%
10-2350-400100-1200NM8Stahl30%Edelstahl 304 V2A & Edelstahl 316 V4A30%
14-28100-500150-2500NM10Stahl40%Edelstahl 304 V2A & Edelstahl 316 V4A40%
20-40150-500300-5000NM14Stahl40%

Der große Unterschied zwischen Edelstahl 304 und Edelstahl 316 liegt in der Zusammensetzung. Die Schwäche von Edelstahl 304 ist seine Empfindlichkeit gegenüber Chloriden und Säuren, die (lokale) Korrosion verursachen können. Aufgrund seiner unterschiedlichen Zusammensetzung ist Edelstahl 316 beständiger gegen Korrosion und Umwelteinflüsse (z.B. Salzwasser). Aus diesem Grund wird Edelstahl 316 häufig für aggressive Umgebungen verwendet